Zum Meer
Wenn ich diesen Laptop durchstöbere, fällt mir auf, dass ich kein Meeresbild habe. Friedrich Hölderlins Hyperion steht am Meer mit den Worten:”Ich aber wankte sinnlos weiter, stand nun am Meer und sah die Wellen an - ach! Da hinunter strebte mein Herz, da hinunter, und meine Arme flogen der freien Flut entgegen;aber bald kam wie vom Himmel ein ein sanfterer Geist über mich…”(S.40,Fr.Hölderlin, “Hyperion”).
Ich hoffe, dass ich am Nachmittag des morgigen Tages die Flut sehen kann.

Na, dann hoffen wir mal, liebe Temp, daß uns das Meer morgen nicht wieder ausweicht und sich die Elemente in ihrem Element zeigen. :-))
Jedenfalls freue ich mich auf einen Tag am Meer mit Dir, auf Spaziergänge am Strand - vor allem nachts, wenn man am Horizont die großen Container- und Frachtschiffe sieht wie sie hell erleuchtet die Fahrrinne ins offene Meer nehmen. (Ich persönlich fände es ja schön, wenn sich das Meer auch in seinem Zustand als Regen von oben zeigen würde und wir um Mitternacht bei Sturmflut und Regen am Strand einsam gehen könnten, die Köpfe gegen den Wind geneigt - so wie im Winter einmal als bereits Sturmflut-Warnungen im Radio zu hören waren und eine Eiseskälte uns veranlaßte, die Mützen weit über die Ohren zu ziehen; ich fröstle noch jetzt wenn ich daran denke. - Aber ich nehme auch mit Sonnenschein Vorlieb.) :-))
Leider ist uns das Meer ja ausgewichen; dennoch habe ich den Tag mit Dir sehr genossen. Beim nächsten mal sollten wir vielleicht den Gezeiten-Kalender konsultieren -hinsichtlich der Flutperioden.
Auch ich fand den Tag mit Dir sehr schön und hoffe, daß wir einen ähnlichen Tag - mit Flut - schon bald erleben werden.
Hoffentlich schaut das Meer dann vorher in den Gezeiten-Kalender! :-))